Beliebte E-Auto-Routen in Italien — über die Alpen und die Autostrade bis nach Neapel
Über den Brenner, durch den Gotthard und über Tarvisio nach Verona, Mailand und Venedig, dann die A1 hinunter nach Florenz, Rom und Neapel — das sind die Routen, die deutschsprachige E-Auto-Fahrerinnen und -Fahrer in Italien am häufigsten fahren, und auf denen easyCharging Fahrten einfach und planbar macht.
Brenner → Bozen → Trient → Verona (A22)
Der meistgefahrene Weg über die Alpen — aus Bayern und Tirol, und für alle, die in Südtirol zu Hause sind, ohnehin die Hausstrecke. Bis Innsbruck gilt die österreichische Vignette (10 Tage 12,80 €, 1 Tag 9,60 €), die A13 hinauf zum Pass kostet 12,50 € Streckenmaut pro Fahrt und ist auch ohne Vignette befahrbar, und am Brenner beginnt das italienische System: Ticket ziehen, an der Ausfahrt zahlen — rund 180 km bis Verona, an Bozen und Trient vorbei. Die Luegbrücke vor dem Pass ist seit 2025 im Regelbetrieb einspurig je Richtung, für Pkw ohne Einschränkung. Vom 15. November bis 15. April sind auf der ganzen A22 Winterreifen oder Ketten an Bord Pflicht, Schnee hin oder her (Bußgeld 80–318 €). Schnelllader stehen an den Raststätten beiderseits des Passes und hinunter durch Südtirol und das Trentino; die App zeigt beide Seiten live, sodass der Stopp in Österreich und der erste in Italien gemeinsam geplant sind.
Verona → Gardasee → Mailand (A4)
Von der A22 auf die A4 nach Westen: am Südufer des Gardasees vorbei — Peschiera liegt gleich an der Autobahn —, dann über Brescia und Bergamo nach Mailand, etwa anderthalb Stunden ab Verona. Die Poebene ist die am besten mit Ladepunkten versorgte Region Italiens, und die Raststätten der A4 sind dicht mit Schnellladern besetzt: der Korridor, auf dem die Reichweite am wenigsten Sorgen macht. Für die Tage am See passt eine AC-Säule am Hotel oder am Ortsparkplatz; die App zeigt Preis und Verfügbarkeit, bevor Sie von der Autobahn abfahren.
Chiasso → Como → Mailand (A9, aus der Schweiz)
Der Weg aus Zürich, Basel und der Innerschweiz: auf der A2 durch den Gotthard — oder über den San Bernardino, den dieselbe Vignette abdeckt — hinunter ins Tessin; hinter Chiasso wird die A2 zur italienischen A9, die an Como vorbei zum Mailänder Ring führt, von Zürich rund 280 km. Die Schweizer Vignette kostet CHF 40 und gilt für das ganze Jahr, eine Kurzzeitvariante gibt es nicht; ab der Grenze läuft das italienische Ticketsystem. Schnelllader gibt es an den wichtigsten Raststätten der A2 und weiter auf der italienischen Seite; die App zeigt sie live, damit der letzte Stopp in der Schweiz und der erste in Italien feststehen, bevor Sie losfahren.
Tarvisio → Udine → Venedig (A23 / A4, aus Kärnten)
Der Weg aus Kärnten — und für alle, die aus Wien und Graz über die A2 oder aus Salzburg über die A10 Tauernautobahn mit ihrer eigenen Streckenmaut nach Villach kommen. Hinter der Grenze bei Tarvisio wird die A2 zur A23, die durch das Kanaltal nach Udine hinunterführt; dort geht es auf der A4 westwärts nach Venedig oder ostwärts nach Triest. Ab der Grenze gilt die italienische Ticketmaut, eine Vignette brauchen Sie nicht mehr. Venedig selbst hat keine Straßen — laden Sie auf dem Festland in Mestre, bevor Sie über den Damm fahren und das Auto am Rand der Stadt abstellen. Schnelllader an den Raststätten der A23 und A4 zeigt die App live, mit Preis und Verfügbarkeit vor jedem Halt.
Mailand → Bologna → Florenz → Rom (A1)
Die Autostrada del Sole ist das Rückgrat des Landes und für ein E-Auto die am besten ausgestattete Straße Italiens: Schnellladen an den Raststätten etwa alle 50 km, fast alles DC. Bologna liegt zwei Stunden von Mailand, Florenz eine weitere Stunde über den Apennin, Rom drei Stunden dahinter — die Steigung zwischen Bologna und Florenz ist die einzige nennenswerte, laden Sie an einem Sommerwochenende also davor in der Ebene, bevor die Raststätten voll werden. Auf den Autostrade gilt 130 km/h, bei Regen 110, und die Tutor-Anlagen messen den Schnitt über viele Kilometer. easyCharging zeigt die Live-Verfügbarkeit auf der ganzen Strecke.
Rom → Neapel → Amalfiküste (A1 / A3)
Gut zwei Stunden auf der A1 bis Neapel, dahinter Pompeji, Sorrent und die Amalfiküste über die A3. Südlich von Rom wird das Ladenetz dünner: Laden Sie also voll, bevor Sie die Hauptstadt verlassen, und behalten Sie die Live-Ansicht der Raststätten in Kampanien in der App offen — das ist der Abschnitt Italiens, auf dem sich ein wenig Planung auszahlt. In Neapel selbst ist die ZTL auch für E-Autos nicht frei, parken und laden Sie also außerhalb des Zentrums.