Elektroauto laden in Mailand

Mailand ist die erste italienische Großstadt hinter dem Gotthard und die, in die man am leichtesten hineinfährt: Ein reines Elektroauto zahlt keine Area-C-Gebühr und fährt frei in die Umweltzone Area B. Der Haken ist das Parken — laden Sie also wie die Mailänder im Parkhaus oder am P+R einer Metrostation und fahren Sie mit der U-Bahn ins Zentrum. Dieselbe App und dieselbe kostenlose Karte wie zu Hause funktionieren dort, an den Schnellladehubs der Tangenziali und quer durch Italien.

Sehen Sie den Live-Preis, bevor Sie einstecken. Eine App, eine kostenlose Karte — in Mailand und in ganz Europa.

  • Den Preis kennen, bevor Sie laden
  • Kostenlose RFID-Karte
  • Kein Abonnement
  • Bezahlen, während Sie laden

Was das Laden in Mailand kostet

Laden kostet in Mailand, was es überall in Italien kostet: rund 0,70 € pro kWh an einer AC-Säule und 0,80 bis 0,99 € an einem Schnelllader zu den Ad-hoc-Preisen der großen Netze, an vielen Punkten mit einer Blockiergebühr pro Minute, sobald der Ladevorgang beendet ist — und der Preis für Ihr Konto ist der, den die App vor dem Einstecken zeigt. Die größere Zahl ist das Parken: 3,00 € pro Stunde auf den blauen Plätzen innerhalb des Bastioni-Rings, höchstens zwei Stunden, 2,00 € pro Stunde innerhalb des äußeren Rings und 1,20 € dahinter, und das kostenlose Parken, das die Stadt E-Autos anbietet, ist für Ansässige — für einen Besucher also nicht zu haben. easyCharging zeigt Ihnen den Live-Preis an jedem Punkt vorab an, sodass Sie nach den Kosten entscheiden und nicht nach Gefühl.

Öffnen Sie die App und sehen Sie Verfügbarkeit und Preis von Mailands Säulen am Bordstein, Parkhäusern, P+R-Ladeplätzen und Hubs live auf einer Karte.

Die easyCharging-App mit einer Live-Karte der Ladepunkte in Mailand.

Laderegeln und Praktisches in Mailand

Ein paar lokale Dinge, die Sie vor dem Laden in der Stadt wissen sollten — was die beiden Kamerazonen für ein Elektroauto bedeuten, was Sie ein Ladeplatz am Bordstein kostet und warum das Auto am besten an der Metro bleibt.

  1. Area C und Area B: frei für ein Elektroauto — das Kennzeichen trotzdem registrieren

    Area C ist die City-Maut für das Zentrum innerhalb des Bastioni-Rings: 7,50 € am Tag für einen Verbrenner, ein reines Elektroauto ist befreit. Area B ist die Umweltzone, die fast die ganze Stadt umfasst: Sie sperrt ältere Verbrenner aus und lässt ein Elektroauto frei hinein. Beide werden an ihren Toren per Kamera überwacht. Die Stadt registriert Fahrzeuge auf ihrem Portal MyAreaC, und mit einem ausländischen Kennzeichen lohnt es sich, das vor der Einfahrt zu tun, statt sich darauf zu verlassen, dass eine Kamera Ihr Kennzeichen als elektrisch erkennt — eine verpasste Befreiung ist ein Bußgeld, keine Verwarnung. Die winterlichen Anti-Smog-Fahrverbote in der Lombardei funktionieren genauso: Verbrenner nach Euro-Klasse, Elektroautos nie.

  2. Wenn Sie doch am Bordstein laden

    Ein als Ladeplatz für Elektrofahrzeuge markierter Stellplatz ist für ein Auto da, das lädt: Nationales Recht belegt ein E-Auto, das mehr als eine Stunde nach dem Ende des Ladevorgangs angesteckt bleibt — außer zwischen 23:00 und 07:00 Uhr an gewöhnlichen Ladepunkten —, mit einem Bußgeld ab 87 €. Mailands Säulen am Bordstein haben Typ-2-Buchsen, nehmen Sie also Ihr eigenes Kabel mit, und sie stehen in gebührenpflichtigen Straßen: 3,00 € pro Stunde innerhalb der Bastioni mit Zwei-Stunden-Limit, 2,00 € pro Stunde innerhalb des äußeren Rings, 1,20 € dahinter, werktags 08:00–19:00 Uhr und im Zentrum länger. Das kostenlose Parken der Stadt für E-Autos ist ein Ausweis für Ansässige, zahlen Sie also am Automaten oder in der Park-App, solange Sie angeschlossen sind. In den zentralen Vierteln sind die Säulen abends belegt; prüfen Sie die Verfügbarkeit in der App, bevor Sie losfahren.

  3. Tangenziali, die schrankenlose A36 und die Hubs am Rand

    Mailands Ring sind drei mautpflichtige Tangenziali — Est, Ovest und Nord — mit Schnelllade-Hubs an den Fachmarktzentren an ihren Anschlussstellen und an den Raststätten der A4, A1, A7 und A8 dahinter, wo Sie die höchsten Leistungen der Stadt finden. Die A36 Pedemontana im Norden läuft ohne Schranken: Kameras lesen das Kennzeichen, auch ausländische, und Sie zahlen innerhalb von 15 Tagen online, sonst folgt ein Bußgeld dem Kennzeichen nach Hause — anders als bei der Vignette, die Sie von der Anfahrt kennen, gibt es hier nichts vorab zu kaufen. Die P+R-Parkplätze an den äußeren Metro-Stationen sind der günstige Weg, das Auto für den Tag abzustellen; mehrere haben Ladeplätze, und die App zeigt, welche frei sind. Mehr dazu im Italien-Leitfaden.

So funktioniert das Laden in Mailand

Konto erstellen — am besten noch zu Hause

Laden Sie die easyCharging-App für Android oder iOS herunter und erstellen Sie Ihr Konto, am besten vor der Abfahrt über den Brenner oder durch den Gotthard. Hinterlegen Sie einmal eine Zahlungsmethode, und Sie können in Mailand und überall dahinter laden — ohne italienische App, ohne Guthaben, ohne zweites Konto.

Das Parkhaus wählen, bevor Sie das Zentrum erreichen

Entscheiden Sie noch vor dem Verlassen der Tangenziale, wo das Auto übernachtet: Filtern Sie die Karte nach den Parkhaus- und P+R-Ladeplätzen an der Metro oder nach einer Säule am Bordstein vor Ihrem Hotel, und prüfen Sie, ob sie frei ist und was sie gerade kostet — der angezeigte Preis ist der für Ihr Konto, nicht der einer anderen Karte.

Einstecken — oder unter der Erde die Karte auflegen

An der Säule am Bordstein stecken Sie mit Ihrem eigenen Typ-2-Kabel ein und starten die Sitzung in der App; in der Tiefgarage, wo der Empfang oft abbricht, halten Sie stattdessen Ihre kostenlose RFID-Karte an das Lesegerät. Die Parkgebühr zahlen Sie am Automaten oder in der Park-App, solange Sie angeschlossen sind — und fahren Sie das Auto innerhalb einer Stunde nach dem Ende des Ladevorgangs weg.

Ausstecken und weiter

Beenden Sie den Ladevorgang in der App und stecken Sie aus — ob es morgen weiter in den Süden geht oder zurück über den Brenner oder durch den Gotthard, das Auto ist bereit. Sie erhalten eine Ladeübersicht, die Zahlung läuft automatisch — kein Abonnement, keine monatlichen Rechnungen.

Über Mailand hinaus: eine App für Europa

Verlassen Sie die Tangenziale, und dieselbe App und dieselbe kostenlose Karte funktionieren weiter — quer durch Italien und zurück über die Alpen. Eine App, eine kostenlose Karte und ein Live-Preis auf der ganzen Strecke.

Mailand → Verona → Brenner → Innsbruck (A4 / A22, über den Pass nach Hause)

Der Heimweg für alle, die über den Brenner gekommen sind: die A4 nach Osten, anderthalb Stunden bis Verona, dann die A22 hinauf durch das Trentino und Südtirol an Trient und Bozen vorbei zum Pass — rund 180 km ab Verona, mit Schnellladern an den Raststätten für die letzte italienische Ladung. Vom 15. November bis 15. April sind auf der ganzen A22 Winterreifen oder Ketten an Bord Pflicht, unabhängig vom Wetter. Am Brenner endet das Ticket, und die österreichische Seite beginnt mit 12,50 € Streckenmaut für die A13 hinunter nach Innsbruck, ab dort mit der Vignette. Dieselbe App und dieselbe kostenlose Karte funktionieren auf beiden Seiten des Passes, mit dem Live-Preis vor jedem Halt.

Mailand → Como → Chiasso → Gotthard (A9, in die Schweiz)

Nach Norden auf der A9 an Como vorbei zur Schweizer Grenze bei Chiasso in knapp einer Stunde, dann Lugano und der Gotthard Richtung Zürich oder Basel — oder der San Bernardino, den dieselbe Vignette abdeckt. Die Schweiz verlangt ihre Autobahnvignette für CHF 40, auch für E-Autos, und an der Grenze wartet der Zoll, denn die Schweiz liegt außerhalb der EU-Zollunion. Das Laden verlangt nichts Neues: Eine App und eine kostenlose Karte decken beide Seiten ab, mit dem Live-Preis, bevor Sie einstecken.

Mailand → Bologna → Florenz (A1)

Die Autostrada del Sole nach Süden: Bologna in zwei Stunden, Florenz eine weitere Stunde über den Apennin — die einzige echte Steigung der Strecke, laden Sie an einem Sommerwochenende also davor in der Ebene, bevor die Raststätten voll werden. Die A1 ist für ein E-Auto die am besten ausgestattete Straße Italiens, mit Schnellladen an den Raststätten und fast alles davon DC, und die App zeigt die Live-Verfügbarkeit an jedem Halt — bis nach Rom und weiter.

Der alte Weg: eine App für jedes Netz

6 Logins · 6 Karten · 6 separate Rechnungen

Der easyCharging-Weg

Eine App und eine kostenlose RFID-Karte ersetzen das Handschuhfach voller Karten — Bordstein, Parkhaus und Hub in Mailand, dann Italien und Europa, auf einer Rechnung.

1 App · 1 kostenlose Karte · 1 Rechnung

Warum Fahrerinnen und Fahrer easyCharging in Mailand wählen

Gemacht für eine Stadt, deren Tore Ihnen offenstehen, deren Parkplätze nicht — und in der das Auto am besten an der Metro bleibt.

Bordstein, Parkhaus und Hub in einer App

Säulen am Bordstein, Parkhaus-Ladeplätze, P+R-Plätze und die Hubs an den Tangenziali eines Dutzends Netze auf einer Karte, mit einem Konto — kein App-Wechsel, um herauszufinden, was gerade frei ist.

Der Preis für Ihr Konto, vorab

Ob am Hub an der Tangenziale oder an der Säule am Bordstein innerhalb der Bastioni: Wo der Ad-hoc-Preis eines Netzes eine andere Zahl ist als der über eine Karte, zeigt die App vorab den Preis für Ihr Konto — keine Überraschung bei der Blockiergebühr, kein Raten auf der Durchreise.

Eine Karte für die Parkhäuser

Wer das Auto wie die Mailänder im Parkhaus an der Metro abstellt, steht oft mehrere Ebenen tief, wo der Mobilfunkempfang fehlt. Eine kostenlose RFID-Karte startet den Ladevorgang dort am Lesegerät — ganz ohne App.

Kein Abonnement für den Zwischenstopp

Sie zahlen nur für die Ladevorgänge, die Sie nutzen. Keine Monatsgebühr, kein Guthaben — ideal für eine Nacht in Mailand auf dem Weg in den Süden oder einen Städtetrip, bei dem das Auto zweimal lädt und den Rest der Zeit steht.

FAQ zum Laden in Mailand

Antworten auf die häufigsten Fragen zum Laden eines Elektroautos in Mailand — Preise, Area C und Area B, Parken am Ladeplatz, Schnelllader und dieselbe App auf dem Heimweg über den Brenner oder durch den Gotthard.

Was kostet das Laden in Mailand?

Etwa so viel wie überall in Italien: rund 0,70 € pro kWh an einer AC-Säule und 0,80 bis 0,99 € an einem Schnelllader zu den Ad-hoc-Preisen der großen Netze, oft mit einer Blockiergebühr pro Minute, sobald der Ladevorgang beendet ist. Das Straßenparken kommt obendrauf — 3,00 € pro Stunde innerhalb des Bastioni-Rings, 2,00 € innerhalb des äußeren Rings, 1,20 € dahinter — für die ganze Zeit, die Sie angeschlossen sind. easyCharging zeigt den Live-Preis jedes Ladepunkts, bevor Sie einstecken, sodass Sie nach den Kosten entscheiden und nicht nach Vermutung.

Wo lade ich in Mailand am günstigsten?

Am Rand, nicht im Zentrum. Die P+R-Parkplätze an den äußeren Metro-Stationen und die Hubs an den Fachmarktzentren an den Tangenziali kosten fürs Abstellen weit weniger als ein blauer Platz innerhalb der Bastioni, und ein Schnelllader dort schafft in einer halben Stunde, was eine Säule am Bordstein über ein Abendessen schafft. Die App zeigt Live-Preis und Verfügbarkeit von allen, sodass Sie vergleichen, bevor Sie hineinfahren.

Darf ich mit dem Elektroauto in die Area C und die Area B fahren?

Ja. Ein reines Elektroauto ist von der Area-C-Gebühr befreit — 7,50 € am Tag für einen Verbrenner — und fährt frei in die Area B; beides sind die Regeln der Stadt für 2026. Die Zonen werden an ihren Toren per Kamera überwacht, registrieren Sie das Auto mit einem ausländischen Kennzeichen also vor der Einfahrt auf dem Portal MyAreaC der Stadt, statt sich darauf zu verlassen, dass eine Kamera ein fremdes Kennzeichen als elektrisch liest.

Kann ich mit dem Elektroauto auf Mailands blauen Plätzen kostenlos parken?

Nein. Mailands kostenloses Parken für Elektroautos ist ein Ausweis für Menschen, die in der Stadt wohnen oder arbeiten, nicht für Besucher. Rechnen Sie mit Zahlen: 3,00 € pro Stunde innerhalb des Bastioni-Rings mit Zwei-Stunden-Limit, 2,00 € pro Stunde innerhalb des äußeren Rings und 1,20 € dahinter, am Automaten oder in der Park-App, solange Sie angeschlossen sind.

Hat Mailand eine Umweltzone, und gilt sie für Elektroautos?

Area B ist die Umweltzone und umfasst fast die ganze Stadt; sie sperrt ältere Benziner und Diesel nach Euro-Klasse aus und lässt ein Elektroauto frei hinein, egal welches Kennzeichen es trägt. Die winterlichen Anti-Smog-Fahrverbote in der Lombardei funktionieren genauso und betreffen ein Elektroauto nie. Area C innerhalb der Bastioni ist eine City-Maut und keine Abgasregel — und auch davon ist ein Elektroauto befreit. Eine Plakette gibt es nicht; was zählt, ist die Registrierung des Kennzeichens.

Wo sind die Schnelllader in Mailand?

An den Hubs an und um die Tangenziali — den Fachmarktzentren und Einkaufszentren an ihren Anschlussstellen —, an den Raststätten der A4, A1, A7 und A8, sobald Sie die Stadt verlassen, und rund um Malpensa und Linate. Innerhalb der Bastioni besteht das Netz aus AC-Säulen am Bordstein. Alle finden Sie live in der App, mit Verfügbarkeit und aktuellem Preis, bevor Sie losfahren.

Wie bezahle ich das Laden in Mailand?

Über die easyCharging-App, mit der in Ihrem Konto hinterlegten Zahlungsmethode. Nach jeder Sitzung wird automatisch abgerechnet, und Sie erhalten eine Ladeübersicht — kein Abonnement, kein Guthaben, keine Monatsrechnung. Straßenparken und P+R zahlen Sie separat an die Stadt oder das Parkhaus.

Kann ich dieselbe App außerhalb Mailands und auf dem Heimweg nutzen?

Ja. Dieselbe App und dieselbe kostenlose Karte funktionieren quer durch Italien und über die Grenze — ob von Mailand nach Venedig oder Rom, über Chiasso in die Schweiz oder über Verona und den Brenner nach Innsbruck, Sie laden mit einer App weiter, ohne zweites Konto.

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